Frage

Wie kann ein Denkmal für die Opfer der NS-"Euthanasie" aussehen?-
lautet die Aufgabe des Ideenwettbewerbs für Schülerinnen und Schüler der Klassen 9-13.

NEU: Der Wettbewerb ist auch für die Klasse 13 geöffnet. Interessierte Lehrer haben nachgefragt.

Thema

Während der NS-Zeit wurden viele Menschen ermordet, weil sie Behinderungen hatten oder psychische Erkrankungen.
Das waren Kinder, Frauen und Männer.
Das waren etwa 300 Tausend Opfer in Deutschland und Europa.
Diese Aktion nennt man NS -“Euthanasie“.

Unsere Gesellschaft darf die Opfer von NS -“Euthanasie“ nicht vergessen.
Was können wir tun?

Teilnahme

Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler aus allen Schulen von den Klassen 9-13.

Jede Klasse oder Kurs kann bis zu 5 Beiträge einsenden.

Anforderungen

Die Ideen zum Wettbewerb sollen von Schülerinnen oder Schülern sein. Es sollen ihre eigenen Ideen sein. Man kann zum Beispiel zeichnen oder ein Modell bauen.

Die Lehrerinnen und Lehrer helfen dabei, die Ideen zu präsentieren. Präsentieren bedeutet Zeigen, wie etwas aussehen soll.

Wichtig ist, dass die Idee für ein Denkmal für die Opfer der NS -“Euthanasie“
klar zu verstehen ist. Wichtig ist auch, dass die Idee vom Denkmal
für junge Menschen interessant ist.

Einreichung der Beiträge

Die Einreichung besteht aus 3 Teilen

  1. Für die Jury
    • Pläne, Zeichnungen von Ideen in Form von einem oder mehreren Plakaten
    • Format: so groß wie DINA3 oder größer
    • Titel
    • Erläuterungen, Gedanken zum Wettbewerbsbeitrag
    • Für die Ausstellung
      • Eine CD oder DVD mit Daten, also Bildern und Texten zu Euren Ideen
      • Format: 300 dpi, Bildformate:tiff (ohne Lzw-Komprimierung), psd, jpg (höchste Qualität) 
      • Dokumente von der Arbeit am Wettbewerb zum Beispiel Fotos oder Texte
    • Bitte das Teilnahmeformular ausfüllen und mitschicken.

    Einsendeschluss

    Bitte schicken Sie die Beiträge bis zum

    30.11.2012

    (Datum des Poststempels)

    an:
    andersartig gedenken
    Anne-Christin Plate
    Köpenicker Str.100
    10179 Berlin

    Jury und Preise

    Die Jury besteht aus 5 Menschen. Die Jury vergibt 3 Preise und 2 Sonderpreise.
    Die Jury besteht aus Gestaltern und Fachleuten, zum Beispiel Menschen mit Behinderungen. Sie kennen sich mit dem Thema aus.

    Die Mitglieder der Jury sind:

    Prof. Stefanie Endlich, Honorarprofessorin Kunst im öffentlichen Raum, UdK, Berlin
    Prof. Hanna Hennenkemper, Gastprofessorin für Zeichnung und Druckgrafik, Kunsthochschule Weissensee, Berlin
    Dr. Wiebke Willms, Soziologin, Lehrerin für Soziale Arbeit, Alice Salomon Hochschule, Berlin, Hochschule Fulda und Hochschule Koblenz
    Andreas Knitz, Architekt und bildender Künstler, Ravensburg
    Maria Smolen-Rathey, Künstlerin, Ensemblemitglied des Theater Thikwa, Berlin

    Die Entscheidung der Jury ist endgültig und nicht anfechtbar. Das bedeutet die Jury diskutiert später nicht über ihre Entscheidung.

    Preise:
    Alle Preise sind schulgebunden.
    Das bedeutet: Das Preisgeld bekommt die Schule oder Klasse, nicht die einzelnen Schülerinnen und Schüler.

    1.Preis 3000 Euro
    2.Preis1500 Euro
    3.Preis1000 Euro
    2 Sonderpreise, je 500 Euro

    Von den Preisträgerinnen und Preisträgern kommen je 4 Schülerinnen und Schüler und 1 Lehrer nach Berlin. Die Fahrt nach Berlin und eine Übernachtung gehören zum Preis.

    Die Preis-Verleihung findet statt am 29. Januar 2013 in Berlin statt.
    An diesem Tag ist dort eine Konferenz zum Thema „NS-„Euthanasie“ in Europa“.
    Auf der Konferenz werden die Arbeiten von den Gewinnern gezeigt.

    Wettbewerbsbedingungen

    Wer am Wettbewerb teilnimmt ist einverstanden

    • dass die Wettbewerbs-Arbeiten öffentlich gezeigt werden und
    • im Internet zu sehen sind

    Die Wettbewerbs-Arbeiten können nicht kostenlos zurückgeschickt werden.
    Wer am Wettbewerb teilnimmt, sagt Ja zu den Bedingungen.
    Wenn Schäden entstehen, weil man die Bedingungen nicht beachtet, übernehmen die Veranstalter keine Haftung, das heißt: Verantwortung.
    Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

      Hintergründe

      In Berlin entsteht bald ein Gedenk- und Informationsort für die Opfer der NS-„Euthanasie“. Dafür gibt es auch einen Wettbewerb. Der Berliner Senat hat diesen ausgerufen. Dieser Wettbewerb ist nur für Gestalter und Landschaftsarchitekten. Diese werden extra ausgewählt.

      Der Gestaltungswettbewerb und der Wettbewerb „andersartig gedenken“ gehören nicht zusammen. Der Wettbewerb „andersartig gedenken“ richtet sich nur an Schüler.

      Gestaltungs-Wettbewerb Berliner Senats

      Logo des Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien
      Logo Paritaetischer Wohlfahrtsverband Berlin
      Logo Stiftung Paritaet